Barrierefrei mit WordPress: Plugins und Themes für inklusives Webdesign

Sieben Personen sitzen in einer Reihe auf einer Couch, lächeln und benutzen verschiedene elektronische Geräte, darunter Laptops, Tablets und Smartphones, was auf eine kollaborative oder technikaffine Gruppenumgebung schließen lässt.

WordPress ist das populärste Content-Management-System weltweit. Doch von Haus aus ist auch WordPress nicht automatisch vollständig barrierefrei. Mit den richtigen Plugins und Themes kannst du jedoch viel erreichen.

Wichtige Funktionen und Einstellungen

  • Saubere Themes: Achte auf Themes, die explizit „accessibility ready“ sind. Sie bringen in der Regel eine korrekte Überschriftenstruktur und gute Kontrastverhältnisse mit.
  • Plugins für Barrierefreiheit: Es gibt zahlreiche Erweiterungen, die z.B. zusätzliche Accessibility-Menüs oder Schriftgrößen-Anpassung bereitstellen.

Empfehlenswerte Plugins

  1. WP Accessibility: Hilft bei Alt-Texten, Kontrastkontrollen und fügt oftmals eine Skip-to-Content-Funktion ein.
  2. Accessibility Toolbar: Bietet eine anpassbare Toolbar, mit der User*innen u.a. Schriftgrößen verändern können.
  3. One Click Accessibility: Fügt verschiedene Barrierefreiheitsfunktionen mit nur wenigen Einstellungen hinzu.

Darauf solltest du achten

  • Aktualität: Wähle Themes und Plugins, die regelmäßig gewartet werden. Veraltete Lösungen können Sicherheitslücken aufweisen oder nicht mehr mit aktuellen WordPress-Versionen kompatibel sein.
  • Eigener Test: Verlasse dich nicht nur auf die Plugin-Beschreibung. Teste deine Seite danach mit Tastatur und Screenreader.

Fazit
Mit WordPress kannst du vergleichsweise einfach eine barrierearme Website erstellen, sofern du dich bei der Theme-Auswahl informierst und die richtigen Plugins installierst. Achte auf regelmäßige Updates und teste deine Seite weiterhin auf Barrierefreiheit, um langfristig inklusiv zu bleiben.